Schwarze Zahlen dank „grüner Reifen“

Die Flotte wirklich flott machen: Fuhrparkbetreiber möchten ihren Fahrzeugpool spritsparender und umweltfreundlicher machen. Grüne Reifen sind ein Teil der Lösung.

Steigende Treibstoffpreise sorgen dafür, dass Autofahren ein immer größerer Kostenfaktor wird. Fuhrparkbetreiber mit ihren zahlreichen Fahrzeugen sind von dieser Entwicklung besonders betroffen. Sie müssen auch bei steigenden Ausgaben dafür sorgen, dass ihre Flotte wirtschaftlich bleibt. Von den Innovationen der Automobilhersteller und ihrer Zuliefererindustrie, mit denen Fahrzeuge energieeffizienter werden, profitieren sie deshalb in besonders hohem Maße.  

Und nicht nur private Fuhrparkbetreiber sind auf der Suche nach umweltfreundlichen und kostensparenden Lösungen. Wer öffentliche Aufträge vergibt, etwa beim Fahrzeugkauf, muss Umweltkriterien berücksichtigen. Dafür sorgen EU-Richtlinien und inländische Gesetze, die tendenziell schärfer werden, wie die neue Vergabeverordnung Nordrhein-Westfalens zeigt. Mehr Effizienz in der kommunalen Flotte – das freut die Bürger, die weniger Lärm, Staus und Feinstaub wollen. Es gefällt den Mitarbeitern, sich mit leisen, modernen Fahrzeugen fortzubewegen. Und ganz besonders erfreut es den Stadtkämmerer, wenn sich ein Fahrzeugpool haushaltsneutral erneuern lässt und die Spritkosten sinken.

Mehrere Ansätze verfolgt die Branche, damit Autos künftig weniger Sprit verbrennen und weniger CO2 ausstoßen, etwa neue Antriebskonzepte, Start-Stopp-Automatik oder aerodynamischere Designlinien. Effizient und besonders einfach lässt sich der Verbrauch durch das Umrüsten auf rollwiderstandsarme Qualitätsreifen, auch „grüne Reifen“ genannt, reduzieren. Denn bei einem Pkw ist allein der Rollwiderstand der Reifen für 20 bis 30 Prozent des gesamten Spritverbrauchs verantwortlich, bei LKW sogar für bis zu 40 Prozent. „Grüne Reifen“ haben einen deutlich geringeren Rollwiderstand als herkömmliche Reifen. Mit ihnen kann ein Pkw bis zu sieben Prozent Kraftstoff sparen. Und sie lassen sich problemlos auch bei Bestandsfahrzeugen aufziehen.  

Kostensenkungspotenzial von Fahrzeugflotten

Um das Kostensenkungspotenzial von Fahrzeugflotten zu berechnen, hat LANXESS einen Spritspar-Rechner für Flotten veröffentlicht (August 2013), der das Kostensenkungspotenzial durch grüne Reifen für den gesamten Fuhrpark errechnet.

LANXESS hat diesen Rechner mit Prof. Wildemann von der Technischen Universität München entwickelt, um eine Basis für Investitionsentscheidungen zu bieten. Im Unterschied zur schon länger bekannten Spritspar-App für Pkw bietet das Flottentool  zusätzliche Funktionen.

Neben dem Einsparpotential durch rollwiderstandsarme Reifen wird auch der Effekt durch Fahrerschulungen, der Spureinstellung, dem Luftdruck, der Beladung und anderen Maß-nahmen auf den Kraftstoffverbrauch  berücksichtigt. Neben klassischen Pkw und Lkw können auch die Einsparpotentiale von Müll-, Transport- und anderen kommunalen Fahrzeugtypen berechnet werden.

Die ökonomischen und ökologischen Sparpotenziale werden berechnet und grafisch dargestellt.

„Bei einer Flotte von 100 Bussen, 150 Nutzfahrzeugen, je 75 leichten Nutzfahrzeugen und Pkw sind bei einem Wechsel von Standard- zu grünen Reifen Spriteinsparungen von bis zu 1,7 Millionen Euro pro Jahr möglich“, sagt Wildemann. „Gleichzeitig wird die CO2-Emission um 4 Millionen Kilo pro Jahr gesenkt.“

News

  • LANXESS-Praxistest zeigt: Lkw sparen fast zehn...

    07. November 2013
    LANXESS-Praxistest zeigt: Lkw sparen fast zehn Prozent Sprit mit „grünen Reifen“

    Lkw-Reifen-Praxistest gemeinsam mit Chemielogistiker TALKE / Ergebnisse vom TÜV Rheinland überprüft

lanxess-logo

Ihre Nachricht an LANXESS

* = Pflichtfeld